Vernetztes Denken und Handeln in der Kommunikation

GELSENKIRCHEN (idw). Julia Frohne ist seit Anfang Dezember Professorin für den Bachelor-Studiengang Journalismus und Public Relations sowie für den Master-Studiengang Kommunikationsmanagement.

 

Prof. Dr. Julia Frohne, Kommunikationsmanagement, Gelsenkirchen

Prof. Dr. Julia Frohne, Kommunikationsmanagement, Gelsenkirchen Foto: WH/BL

Was für viele Fächer gilt, gilt auch für die Kommunikation: Vernetztes Denken und Handeln. Dr. Julia Frohne (46), seit Anfang Dezember Professorin an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen, übersetzt das für ihr Lehrgebiet „Kommunikationsmanagement“ damit, dass die Studierenden nach dem Abschluss die Rollen der einzelnen Arten von Kommunikation kennen, sie in Beziehung setzen können und daraus eine Kommunikation für Unternehmen machen, die für die Empfänger ihrer Botschaften widerspruchsfrei und „aus einem Guss“ daher kommt. Dazu zählt, dass alle Zielgruppen Berücksichtigung finden von den Mitarbeitenden über die Kunden, Geschäftsfreunde bis zu Politik, Verwaltung und Verbänden und die allgemeine Öffentlichkeit. Dazu gehört auch, dass die Studierenden lernen, Ziele zu definieren und den Markt zu analysieren, um zu erkennen, wann Kampagnen angesagt sind, wann Pressemeldungen, wann Social Media, wann Werbung, wann Marketing und wie sie sich kombinieren lassen. Frohne: „Nur wer unterschiedliche Techniken und Instrumente kennt, kann adäquat Botschaften für Produkte und Dienstleistungen vermitteln.“

Ihr Ziel ist es, dass die zukünftigen Kommunikationsexperten eine Art Vogelflugperspektive einnehmen, um im kleinteiligen Arbeitsalltag nicht den Blick auf den gesamtstrategischen Horizont zu verlieren. Besondere Bedeutung kommt dabei für sie auch der Evaluation der Kommunikationsmaßnahmen zu. Schwerpunkte ihrer eigenen Forschungstätigkeit sind Markt- und Werbewirkungsstudien sowie die Analyse gesellschaftlicher und technologischer Veränderungen wie etwa die Digitalisierung oder der demografische Wandel und ihre Wirkung auf Unternehmen.
 Julia Frohne tanzt, früher auch in der Wettkampfklasse, heute als Hobby. Entsprechend fällt ihre Tempovorgabe für die Studierenden aus: „Jive wäre für Studierende vielleicht am Anfang noch zu schnell. Aber ein feuriger Tango sollte schon drin sein, denn er vereint Disziplin und Leidenschaft, zwei Elemente, die wesentlich sind für den Studienerfolg.

Die Mutter von zwei Kindern liebt die Region. Nicht nur, weil sie familiäre Beziehungen zu Gelsenkirchen-Buer und in den Steinkohlenbergbau hat, sondern weil sie das Ruhrgebiet als „Landschaft mit Potenzial“ sieht.

Frohne hat in Mainz Kommunikationswissenschaften, Psychologie und Rechtswissenschaften studiert und in München an der Ludwig-Maximilians-Universität promoviert. Beruflich hat sie mehrere Stationen in Marketing, Personalentwicklung und Beratung durchlaufen. Für die europäische Kulturhauptstadt „Ruhr.2010“ verantwortete sie als Marketingdirektorin Strategie und Planung. Die letzten fünf Jahre war sie als Professorin an der „International School of Management“, einer privaten, staatlich anerkannten Hochschule in Dortmund. Als akademische Direktorin verantwortete sie dort zuletzt den Aufbau des „Kienbaum Instituts@ISM für Leadership und Transformation“.

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Weitere Informationen:
 Prof. Dr. Julia Frohne, Campus Gelsenkirchen der Westfälischen Hochschule, Telefon (0209) 9596-881, E-Mail julia.frohne@w-hs.de

Januar 1st, 2016 by
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