Kartellbehörde gibt Verkauf für „MZ“ frei

Screenshot: Mirko Luis

BERLIN/HALLE (mdo). Gegen den Verkauf der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Halle) an die Bauer Media Group (Hamburg) gibt es keine kartellrechtlichen Bedenken, wie der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) vermeldet. Demnach hat das Bundeskartellamt die Übernahme freigegeben.

Laut BDZV hatte die Kölner Mediengruppe DuMont Mitte Januar den Verkauf ihrer Regionalzeitung an das Hamburger Medienhaus bekanntgemacht. Die Bauer Media Group (u.a. „Cosmopolitan“, „Bravo“) besitzt in Sachsen-Anhalt bereits das Blatt „Volksstimme“ (Magdeburg). Mit dem Erwerb der „Mitteldeutschen Zeitung“ sind künftig beide großen Tageszeitungen Sachsen-Anhalts in der Hand des Medienhauses. Laut einer Mitteilung des Bundeskartellamts hält der Präsident der Behörde, Andreas Mundt, das Zusammenschlussvorhaben aus kartellrechtlicher Sicht für „nicht bedenklich“. Die Verbreitungsgebiete der „Volksstimme“ und der „Mitteldeutschen Zeitung“ überschnitten sich nicht.

Februar 15th, 2020 by
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