Interdisziplinäres Zentrum für Medienethik gegründet

WIEN/KLAGENFURT (idw). Eine Gruppe internationaler Wissenschaftler hat am 10. Dezember 2015 in Wien das Interdisziplinäre Zentrum für Medienethik (IMEC) gegründet.

Larissa Krainer wurde im Rahmen der Gründungsveranstaltung zur ersten Sprecherin gewählt.
Die Forschungs- und Beratungseinrichtung will sich mit Fragen der Ethik in einer vernetzten und digitalisierten Welt beschäftigen und den aktiven Austausch mit MedienpraktikerInnen und MedienpolitikerInnen suchen. Dies wird immer wichtiger angesichts aktueller Problemlagen, die sich aus dem tiefgreifenden Wandel der Medienlandschaft ergeben.

Finanzierungsprobleme des Journalismus, erhöhter Geschwindigkeitsdruck, Hass-Postings und Big Data sind hier nur einige wenige Schlagworte. 

Larissa Krainer, Expertin für Medienethik an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, wurde im Rahmen der Gründungsveranstaltung an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zur ersten Sprecherin gewählt. Michael Litschka (FH St. Pölten) übernimmt die Rolle des zweiten Sprechers. Ein Advisory Board unter der Leitung des deutschen Medienphilosophen Matthias Rath (PH Ludwigsburg) sorgt für die wissenschaftliche Qualitätssicherung.

Januar 1st, 2016 by
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