Fachjournalismus als Wachstumspfad

BERLIN (mlu). Angehende Journalisten müssten vor allem bereit sein, crossmedial zu denken und zu arbeiten, so der Deutsche Fachjournalisten-Verband (DFJV) auf seiner Webseite. Vor allem ein Trend zeichnet sich Angaben des Verbands zufolge ab: das Verschwimmen der Grenzen zwischen reinem Printjournalismus und neuen digitalen Möglichkeiten.

Dies gelte sowohl für Absolventen und Volontäre als auch für berufserfahrene Journalisten. Zudem erweise sich eine Spezialisierung auf ein bestimmtes Ressort, Fachthema oder einen speziellen Gegenstand als sinnvoll. Gerade bei Fachmedien sei gleichfalls „eine hohe Fach-
und journalistische Umsetzungskompetenz“ gefragt.

Laut DFJV hat der weltweite Medienwandel auch in Deutschland „zu erheblichen Veränderungen“ geführt. Personal-Einsparungen und die Einstellung ganzer Titel zeichneten und zeichnen das Bild. „Verlage haben und hatten neben dem strukturellen Medienwandel durch die Wirtschaftskrise eine weitere Herausforderung zu bewältigen, die deutliche Spuren hinterlassen hat“, so der Verband. Strategische Schritte haben demnach viele Redaktionen weitreichend beeinflusst: Auslagerungen, Redaktionsfusionen mit Standortwechseln und Redaktionskooperationen seien hier zentrale Maßnahmen.

Unterdessen wächst laut DFJV der Bedarf an Fachkräfte auch im Journalismus. Und auch die Nachfrage von Lesern, Zuschauern und Zuhörern nach fachlich fundierten Beiträgen steige, wie  der Markt und die Ausdifferenzierung der Fachmedien zeige. Die Honorare von Fachjournalisten liegen in der Regel zudem deutlich über denen von Allroundjournalisten.

Informationen zur Ausbildung im Journalismus gibt es hier:
https://www.dfjv.de/beruf/ausbildung

Eine gute Übersicht zur akademischen Ausbildung ist hier zu finden: https://www.dfjv.de/beruf/ausbildung/journalistik-studium

Oktober 9th, 2016 by
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