Medienpreis Depressionshilfe

LEIPZIG (mdo). Noch bis zum 30. Juni können sich Autoren, Redakteure und Redaktionen für den Deutschen Medienpreis Depressionshilfe bewerben, den die Stiftung Deutsche Depressionshilfe zum dritten Mal in Folge ausschreibt.

Damit werden herausragende Medienbeiträge ausgezeichnet, die einem breiten Publikum anschaulich und sachlich kompetent von der Erkrankung Depression sowie deren Behandlungsmethoden berichten. Im Fall der Berichterstattung zu Suiziden wird ein besonderes Augenmerk auf eine sachgerechte Form der Darstellung gelegt, um Nachahmungstaten zu verhindern.

Der alle zwei Jahre ausgeschriebene Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird über alle Mediengattungen hinweg verliehen. Eingereicht werden können journalistische Beiträge, die zwischen dem 1. Juli 2015 und 1. Mai 2017 in einem deutschsprachigen Medium der Publikumspresse (Print/Online, Radio, TV) veröffentlicht wurden. Eine Einreichungsgebühr wird nicht erhoben. Die Einreichungsfrist endet am 30. Juni 2017 und ist ausschließlich online unter https://www.deutsche-depressionshilfe.de/presse-und-pr/medienpreis-2017 möglich.

Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Vorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe: „Auch wenn die medizinische und gesundheitspolitische Bedeutung depressiver Erkrankungen in den letzten Jahren bereits stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden konnte, bleibt in punkto sachlicher Aufklärung noch einiges zu tun. Mit dem gestifteten Preis wollen wir zur medialen Auseinandersetzung anregen und jene Journalisten würdigen, die dieses gesellschaftlich wichtige Thema einer breiten Öffentlichkeit in besonderer Weise nahe bringen.“

Juryvorsitzender und Stiftungs-Schirmherr Harald Schmidt wird die besten Beiträge rund um das Thema Depression am 26. August 2017 während des 4. Deutschen Patientenkongresses Depression im Gewandhaus zu Leipzig küren. Unter seiner Leitung wird eine namhafte Jury mit Persönlichkeiten aus Journalismus und Medien die Einreichungen begutachten. Zur Jury gehören neben dem Vorsitzenden:
Dr. Cinthia Briseño (Beraterin für Herausgeber von Gesundheitsmedien und digitale Innovationen für die Patientenkommunikation, zuvor Leiterin der Entwicklungsredaktion Wort & Bild Verlag als Herausgeber der Apotheken-Umschau, und Ressortleiterin Gesundheit Spiegel Online), Uwe Kammann (Publizist/Medienberater, bis 2014 Geschäftsführer des Grimme-Instituts), Christel Römer (Leipziger Bündnis gegen Depression, Betroffene), Annett Schlesier (Teamleiterin im Gesundheitsmanagement Deutsche Bahn AG), Thomas Voigt (Direktor Wirtschaftspolitik & Kommunikation Otto Group) und Prof. Dr. Ulrich Hegerl (Vorstandsvorsitzender Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Leipzig).

Weitere Informationen inkl. Fotos für die Presse bei:

Susanne Baldauf
Geschäftsführerin Stiftung Deutsche Depressionshilfe
Tel.: +49 341 97 24493
E-Mail: medienpreis@deutsche-depressionshilfe.de

Juni 15th, 2017 by
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