Über uns

Durch die zunehmende Vernetzung gibt es zunehmend eine unmittelbare Kommunikation zwischen Wissenschaft, Medien und zunehmend auch privaten Nutzern. Ständig am Ball zu bleiben, Entwicklungen zu verfolgen und über den berühmten Tellerrand hinaus zu schauen, ist aufgrund des Tempos der Veränderungen in der digitalen Welt von elementarer Bedeutung für die Kreativwirtschaft, Medienschaffende und private User, für die Mediennutzung einen hohen Stellenwert besitzt.

Der genannten Zielgruppe soll es mit der Seite www.mediendienst-online.de (mdo) erleichtert werden, sich einen kurzen und kompakten Überblick über relevante News und Trends aus der Medienwelt zu verschaffen. Hierfür sichten die Macher dieser Seite in ihrer Freizeit aus beruflicher Neugier und wissenschaftlichem Interesse unentgeltlich kommerzielle Branchenportale, frei zugängliche Recherchetools und Datenbanken, Pressemitteilungen von Behörden und Verbänden sowie wissenschaftliche Publikationen, um diese Informationen dann der interessierten Allgemeinheit zugänglich zu machen.

Unter dem Punkt „Links“ befinden sich Recherchetipps für Journalisten und alle, die diesen Beruf einmal erlernen wollen – sei es die Nennung der Adresse zum Erwerb professioneller Software, das Aufführen von Kontakten für freie Journalisten, die noch nicht krankenversichert sind, oder eine Empfehlung zum Besuch der Seite der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK).

Lic.rer.publ. Mirko Luis, Jahrgang 1972, hat Journalismus am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaften der Freien Universität Berlin studiert. Das Handwerk des Tageszeitungsredakteurs hat er von der Pike auf gelernt. Im Moment ist er als festangestellter Redakteur in Osthessen tätig. Seit frühester Jugend findet er nahezu nichts spannender, als aktuell über Menschen, Transformationsprozesse, Zeitgeist und den Wandel der Gesellschaft zu berichten.

„Schon während meines Studiums in Berlin um die Jahrtausendwende hieß es sinngemäß, der alte Dino Tageszeitung würde bald von der Bildfläche verschwinden. Das ist und wird nicht passieren“, so der ausgebildete Tageszeitungsredakteur mit Blick auf das so genannte Rieplsche Gesetz der Medien. Formuliert hat das der einstige Chefredakteur der Nürnberger Zeitung, Wolfgang Riepl, im Jahr 1913 – einer Zeit, in der das Internet Science Fiction war. Kein gesellschaftlich etabliertes Instrument des Informations- und Gedankenaustauschs werde von anderen Instrumenten, die im Laufe der Zeit hinzutreten würde, vollkommen ersetzt oder verdrängt wird, lautete die These in seiner Dissertation. (1) Laut Online-Enzyklöpädie Wikipedia wird das „Rieplsche Gesetz“ seit den 1990er Jahren im Zusammenhang mit der digitalen Revolution und den damit verbundenen Phänomenen wie Zeitungssterben, kostenlosen Online-Angeboten (siehe Online-Journalismus) und Blogs diskutiert. (ebd.)

„Auch wenn die Zukunft des Journalismus größtenteils digital sein wird, bedeutet das keineswegs das Ende der Tageszeitung. Sie hat Vor-Ort-Kompetenz und weiß die Spreu vom Weizen beim Nachrichtenaufkommen zu trennen und die Themen entsprechend ihrer Relevanz zu gewichten und zu bewerten“, weiß unterdessen Thi Minh Ngoc Luis (Jahrgang 1980), die hauptberuflich im Gesundheitsbereich tätig ist und dort bereits vielfältige Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit gesammelt hat. New Media Journalism ist für die kreative Ergotherapeutin, die in ihrer Freizeit gern am Mac layoutet und privaten Content für Social Media-Kanäle produziert, genauso spannend wie für ihren Mann.

Bestätigt wird die neugewonnene Stärke von Tageszeitungen durch die Studie „Zeitungsqualitäten 2017“, die die ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft veröffentlicht hat. Demnach sind Zeitungen für 64 Prozent der Befragten unverzichtbar für die Berichterstattung vor Ort und ein „regionaler Akteur“, der mehr Vertrauen genießt als alle anderen Medien.  „Gerade in Zeiten von Fake News sind glaubwürdige Quellen wichtiger denn je. Bürger vertrauen den Zeitungen. Und sie vertrauen auch der Zeitungswerbung. Sie wird als besonders glaubwürdig und nützlich wahrgenommen und aktiv für den Einkauf genutzt – ein starkes Signal für Werbungtreibende“, so Alexander Potgeter, Leiter Forschung der ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft.

Auf dieser privaten Seite finden Sie eine Reihe weiterer Informationen über uns.

(1) „Rieplsches Gesetz“, https://de.wikipedia.org/wiki/Rieplsches\_Gesetz

Juli 8th, 2017 by mirkoluis
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