Corona-Krise: Knock-out für Freie?

BERLIN (mdo). Als „unzureichend“ bezeichnet der Deutsche Journalisten-Verband die nach Medienberichten von der Bundesregierung beschlossenen Hilfen für freie Journalistinnen und Journalisten. Unterstützungsleistungen in Höhe von 9.000 bis 15.000 Euro für die Dauer von drei Monaten, wie sie geplant sein sollen, würden nach Einschätzung des DJV für viele Freelancer im Journalismus zu kurz greifen, berichtet das Medien-Fachportal „Newsroom.de“.

Als „für fast alle untauglich“ habe demnach der DJV das Instrument vergünstigter Kredite kritisiert, das ebenfalls im Raum steht. „Viele Freie können in der Corona-Krise nicht absehen, ob bzw. wann sie in der Lage sind, Kreditraten abzuzahlen“,mit diesen Worten wird DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall zitiert. Er fordert deshalb die Bundesregierung auf, die beabsichtigten Hilfen für Freie deutlich nachzubessern und den Schwerpunkt auf echte Zuschüsse mzu legen.

März 24th, 2020 by
Zur Werkzeugleiste springen