Category: Medien

März 17th, 2020 by mirkoluis

Symbolfoto: pixabay

BERLIN (mdo). Der BDZV hat an die Bundesregierung appelliert, dass die zum Schutz vor einer Ausbreitung des Corona-Virus notwendigen Maßnahmen nicht zu einer Einschränkung der Berichterstattung durch die Medien führen dürfen. Es sei daher eine bürgernahe und richtige Entscheidung, die Zeitungsverkaufsstellen (wie z.B. Kioske) von der aktuellen Schließung auszunehmen.

„Wenn freie Recherche, Herstellung und Verbreitung von Zeitungen nicht mehr gewährleistet sind, werden Teile der Bevölkerung von der Berichterstattung abgeschnitten. Das gilt auch für die digitalen Vertriebswege“, sagte BDZV-Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff in Berlin.

Mit ihren verlässlichen Informationen seien gedruckte und digitale Zeitungsangebote ein wichtiger Stützpfeiler im Kampf gegen Falschinformationen und Panikmache. Auch andere Medien und Nachrichtenagenturen seien auf die Inhalte der Zeitungen angewiesen.

Die aktuellen Regelungen zu Notversorgungen bei der Kinderbetreuung in den Bundesländern zeigten, dass die Definitionen der „kritischen Infrastrukturen“ regional unterschiedlich seien. „Es wäre gut, wenn wir uns in Deutschland auf eine einheitliche Definition einigen könnten, was kritische Infrastrukturen sind. Die Berichterstattung durch freie Medien gehört für mich eindeutig dazu“, betonte Wolff. Dabei stünden selbstverständlich auch die Arbeitgeber in den Zeitungshäusern zu ihrer Verantwortung für die Gesundheit der Mitarbeiter in Redaktionen, Vertrieb und Produktion.

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März 17th, 2020 by mirkoluis

Symbolfoto: pixabay

BERLIN (mdo). Das Coronavirus hält die Welt in Atem. „Was passiert im Falle einer Ausgangssperre?“ Diese drängende Frage beantwortet der BVDA als Erste in der neuen Rubrik Q&A Coronavirus.

Deutschland befindet sich im Ausnahmezustand. Das soziale Leben ist weitestgehend ausgesetzt. Ein weiterer Schritt könnte in Kürze eine Ausgangssperre sein.

Viele Verlage stellen sich deswegen die Frage, ob die kostenlose Wochenzeitung in einer solchen Situation weiterhin produziert und zugestellt werden darf?

Kostenlose Wochenzeitungen sind Teil der Medien und gehören nach der KRITIS-Strategie des Bundes zur sogenannten kritischen Infrastruktur. Diese ist zwar nicht verbindlich und wird von den Bundesländern teilweise unterschiedlich verstanden. Es ist aber davon auszugehen, dass Presseerzeugnisse aufgrund der großen Bedeutung von Information gerade in Krisenzeiten von einer Ausgangssperre im Einzelfall ausgenommen wären.

Zum jetzigen Zeitpunkt kann diese Frage nicht belastbar beantwortet werden. Sollte es in Deutschland zu einer Ausgangssperre kommen, würde diese in die Kompetenz der Bundesländer fallen. Das bedeutet, dass diese eine entsprechende Vorschrift erlassen müssten. In dieser Vorschrift müssten die Landesregierungen dann auch regeln, welche Bereiche und Berufsgruppen von der verhängten Ausgangssperre befreit wären.

Der BVDA wird sich vorsorglich an die entsprechenden Ansprechpartner auf Landesebene wenden, um für die besondere Bedeutung von kostenlosen Wochenzeitungen für die flächendeckende Versorgung mit lokalen Informationen zu sensibilisieren.

Außerdem arbeitet der BVDA gerade mit Hochdruck an einem Positionspapier an die Politik sowie an der Beantwortung weiterer Fragen (Q&A’s), gerade auch im Hinblick auf die wichtigen Themen Kurzarbeit und staatliche Unterstützung.

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März 15th, 2020 by mirkoluis

Grafik: BDZV

BERLIN (mdo). Deutschland verfügt mit rund 350 Zeitungen sowie mehr als 600 digitalen journalistischen Angeboten und Marken im Internet über den größten Zeitungsmarkt Europas und den fünftgrößten der Welt. Gedruckt und digital erreichen die Zeitungen acht von zehn Deutschen in jeder Woche, darunter 68 Prozent der unter 30-Jährigen. Selbst wer bislang noch nicht zu den regelmäßigen Zeitungslesern zählt, ist für Zusatzangebote der Medienhäuser aufgeschlossen: 53 Prozent sind interessiert an Apps mit aktuellen Nachrichten, 40 Prozent an ihren Webportalen, 37 Prozent würden gerne ein digitales Archiv nutzen. Auch mit E-Paper, Social-Media- und Videoangeboten, Messen, Newslettern und Podcasts stoßen die Zeitungen bei jedem fünften Nichtleser auf Interesse.

Intensive Nutzung

Das zeigt die neue ZMG-Studie „Zeitungsqualitäten 2020“. Sie bündelt Daten zur Nutzung und Werbeleistung der Zeitungen. So widmen Leser dem Kernprodukt Tageszeitung 38 Minuten lang ihre volle Aufmerksamkeit, stöbern gerne mehrfach darin, und 69 Prozent teilen ihr Blatt sogar mit anderen Personen. Damit erreicht jedes Zeitungsexemplar im Schnitt 2,7 Leser.

Stark in der Region

Ihre besonderen Stärken spielen die Zeitungen in der Region aus. Für 68 Prozent der Bevölkerung sind sie die wichtigste Informationsquelle zum Geschehen vor Ort. 76 Prozent bezeichnen sie als unverzichtbar und sinnvoll im Lokalen, zumal den Zeitungen hier weit mehr Kompetenz zugesprochen wird als Internet, Hörfunk, Anzeigen- oder Szeneblättern. Besonders ihre kompetenten Redakteure (97 Prozent Zustimmung) und die umfassende, glaubwürdige und objektive Information (96 Prozent Zustimmung) machen die Zeitung zu einer festen Größe in der Region und zum glaubwürdigsten Medium bei lokalen Themen.

Gutes Image von Zeitungswerbung

Das positive Image wirkt sich auch auf die Werbeleistung aus. Zeitungsanzeigen werden als glaubwürdig und zuverlässig (81 Prozent) wahrgenommen, die werbenden Geschäfte als besonders seriös (76 Prozent). Daher möchten sieben von zehn Deutschen auch nicht auf Werbung in der Zeitung verzichten, sondern bestätigen ihren praktischen Nutzen beim täglichen Einkauf. In der Studie „Zeitungsqualitäten 2020“ bündelt die ZMG aktuelle Ergebnisse aus eigenen repräsentativen Bevölkerungsumfragen und aus Fremdstudien. Alle Auswertungen stehen als animierte Grafiken auf www.zeitungsqualitaeten.de zum freien Download zur Verfügung.

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März 15th, 2020 by mirkoluis

Foto: BVDA

BERLIN (mdo). Die Frühjahrstagung des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter e.V. (BVDA) am 2./3. April wird nicht stattfinden. Die Veranstaltung mit rund 300 Teilnehmern wurde aus Vorsicht vor dem Coronavirus abgesagt.

„Das Coronavirus wirft immer größere Schatten voraus und die Lage spitzt sich stündlich zu. Wir können heute nicht mehr davon ausgehen, dass sich die Situation in den nächsten Wochen und Monaten entspannen wird. Allein aus gesellschaftlicher Solidarität gebührt es sich, die Warnungen der Experten ernst zu nehmen“, erklärte Hauptgeschäftsführer Dr. Jörg Eggers. Deswegen hat das BVDA-Präsidium entschieden, den Branchengipfel der kostenlosen Wochenzeitungen am 2. und 3. April abzusagen. Die Mitgliederversammlung und die Durchblick-Preisverleihung werden voraussichtlich im Rahmen der BVDA-Herbsttagung am 15./16. Oktober in Düsseldorf/Neuss stattfinden. Der BVDA veranstaltet jährlich mit der Frühjahrs- und Herbsttagung die größten Events der Anzeigenblattbranche. Für jeweils zwei Tage bietet der Verband Mitgliedern, Experten und Multiplikatoren eine Plattform zur Netzwerkbildung sowie zum Informationsaustausch und Ideentransfer.

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März 8th, 2020 by mirkoluis

BERLIN. Die Zeitungen in Deutschland engagieren sich flächendeckend und auf mehreren Kanälen für ihr junges Publikum. So bieten fast alle Verlagsunternehmen (95 Prozent) pädagogische Projekte in Bildungseinrichtungen an; bei der vorangegangenen Umfrage 2017 waren es 92 Prozent. Sie leisten damit einen wertvollen Beitrag, um junge Menschen für den Umgang mit Medien und „Fake News“ fit zu machen, erklären der BDZV und jule – Initiative junge Leser (jule).

Die beiden Organisationen haben zum dritten Mal eine Bestandsaufnahme der Projekte, Produkte und Angebote der Zeitungen für junge Zielgruppen durchgeführt. Danach beliefern 67 Prozent der befragten Medienunternehmen, die ein „Zeitung in der Schule“-Projekt anbieten, beispielsweise die Schulen sowohl mit Print- als auch mit Digitalausgaben der Zeitung oder lassen zwischen diesen Alternativen wählen. Ein weiteres zentrales Ergebnis derUmfrage „Zeitungen und junge Zielgruppen“: Gegenüber der Umfrage 2017 hat die Anzahl der Kinder-Abozeitungen zugenommen. Mittlerweile erscheinen bei 15 Medienhäusern eigene Abonnement-Produkte für die jüngsten Leser.

Werbeumsatz mit Ausbildungsthemen

Die überwiegende Anzahl der befragten Verlage (83 Prozent) gibt eigene Magazine und Beilagen zum Thema Berufsausbildung heraus. In diesen Beilagen publizieren die Unternehmen neben Anzeigen für Ausbildungsplätze auch Serviceinhalte zum Thema Bewerbung und Jobwahl. 76 Prozent gaben zudem an, mit diesen Produkten relevante Werbeerlöse zu erzielen. Neben den Magazinen sind auch Messen sowie Video- und Stellenportale speziell für Ausbildungsplatzsuchende etablierte Produkte. Die jule-Umfrage „Werbeumsatz im Ausbildungsmarkt“ (September 2019) ergab zudem, dass zwei Drittel der befragten Verlage diesen Markt als Wachstumsmarkt betrachten.

Perspektive 2020: Medienhäuser setzen auf Instagram und Podcasts

69 Prozent der befragten Medienhäuser wollen ihre Aktivitäten auf Instagram in naher Zukunft ausbauen, um junge Zielgruppen zu erreichen. Etwa ein Viertel der Medienhäuser will auf Podcasts setzen, jeweils 35 Prozent wollen junge Leser mit Apps oder Printprodukten erreichen. 

Social Media: Die etablierten Plattformen werden genutzt

Alle befragten Verlage geben an, einen Facebook-Kanal für ihre Medienmarke zu betreiben. 87 Prozent sind auf Instagram, 74 Prozent auf Twitter und 62 Prozent auf YouTube aktiv. Andere Netzwerke wie Snapchat (7 Prozent) und TikTok (2 Prozent) werden bisher nur von einer Minderheit der Medienhäuser bespielt. Im Falle von Snapchat hat sich die Aktivität gegenüber 2017 sogar um 9 Prozentpunkte reduziert.

Printinhalte für junge Zielgruppen: Kindernachrichten legen zu

68 Prozent der befragten Medienhäuser bieten ihren jungen Lesern in den Printausgaben eine eigene Kindernachrichtenseite an. Damit bleibt der Wert etwa auf dem Niveau der Umfrage 2017 (66 Prozent). Die Zahl der Verlage, die Kindernachrichten im Blatt produzieren, ist stark gewachsen: Während 2017 noch 27 Prozent der Verlage einzelne Meldungen für Kinder in der Zeitung platzierten, sind es nun 48 Prozent. Gesunken ist sowohl die Anzahl der Jugendseiten, die von 31 Prozent produziert werden (2017: 34 Prozent), als auch die Zahl der Hochschulseiten (18 Prozent, 2017: 30 Prozent). 

Events: Kinder-Unis und Journalistenbesuche

94 Prozent der Verlage geben bei der Umfrage an, dass ihre Journalistinnen und Journalisten Schulen besuchen, um Schülerinnen und Schülern ihre Arbeit näher zu bringen. Häufig sind diese Unterrichtsbesuche ein Bestandteil der medienpädagogischen Schulprojekte. Die Reporter besuchen die Schüler und erklären ihnen das Berufsbild und wie Nachrichten entstehen. Jeweils 18 Prozent der befragten Verlage geben zudem an, Kinder-Unis und Kinderfeste zu veranstalten.

Zur Umfrage
Die Marktumfrage „Engagement der Zeitungen im Bereich junge Zielgruppen“ wurde gemeinsam vom BDZV und der jule : Initiative junge Leser im November und Dezember 2019 durchgeführt. Die aktuelle Erhebung setzt die Markterhebungen von BDZV und jule aus den Jahren 2013 und 2017 fort. Für die Online-Befragung wurden Geschäftsführer/innen, Chefredakteur/innen und Expert/innen für junge Zielgruppen in deutschen Medienhäusern kontaktiert. Die Datensätze enthalten Angaben von 160 der 286 Mitgliedsunternehmen im BDZV. Das entspricht einem Rücklauf von rund 56 Prozent.

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März 8th, 2020 by mirkoluis

Foto: Jugendpresse Deutschland/Kurt Sauer

BERLIN. Der BDZV, seit 2017 Hauptpartner des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder, zeichnet die Schülerzeitungsredaktion des Johann-Gottfried-Herder-Gymnasiums Berlin mit dem Sonderpreis „Ideen. Umsetzen.“ aus. Die „Herderzeitung“ hat die Jury durch ihre Innovationsfreudigkeit beim Ausprobieren neuer digitaler Formate und ihre professionellen Ansätze zur Leser- und Nutzerbindung überzeugt.

Die Schülerzeitung erscheint mit vergleichsweise hoher Frequenz fünf Mal gedruckt pro Jahr. Daneben gibt es für die Ferienzeit vorproduzierte wöchentliche Podcasts zu typischen Schulthemen (Leistungsdruck, die Schultoiletten!), einen Schulchat via Telegram zur besseren Vernetzung untereinander; im Heft vorgestellte Bücher werden mit der nächsten Ausgabe verlost, QR-Codes sorgen für den schnellen Link vom Blatt ins Netz, eine eigene App ist in Vorbereitung.

Angesprochen werden vor allem Schülerinnen und Schüler der Unter- und Mittelstufe. Als eine von bisher ganz wenigen Schülerzeitungen gendert die „Herderzeitung“. All dies ist das Resultat von Projekttagen der jungen Redaktion über die Zukunft ihrer Zeitung, für die sie sich obendrein aus eigenem Antrieb professionelles Coaching bei der „taz – die tageszeitung” besorgte. „Nutzwert, vielkanalige und hochfrequente Ansprache und das konsequente Angebot zum Austausch machen die ‚Herderzeitung’ zu einem gemeinschaftsstiftenden Element der Schule. Vorbildlich”, heißt es dazu von der Jury.

Mit dem Preis prämiert der BDZV außergewöhnliche und innovative Ideen von Schülerzeitungsredaktionen, wie – über die klassische Schülerzeitung hinaus – den Mitschülern Nachrichten und Meinungen auf unterschiedliche Weise nähergebracht werden können. Die „Herderzeitung“ ist bereits der 14. Titel, den der BDZV im Rahmen des seit 2004 von der Jugendpresse Deutschland (Dachorganisation der Nachwuchsjournalisten) und der Kultusministerkonferenz organisierten Wettbewerbs für herausragende Leistungen ehrt.

In den vergangenen Jahren ging der mit 1.000 Euro dotierte Preis an: „1. Schülerzeitung“ (SBBZ St. Michael, Waldkirch), „erkant.de“ (Immanuel-Kant-Gemeinschaftsschule, Reinfeld), „Yellow Post“ (Gesamtschule IGS Roderbruch, Hannover), „eat&read“ (Gymnasium Allee, Hamburg), „Steinpost“ (Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, Oldenburg), „Bunkerblattl“ (Gymnasium Fürstenried, München), „Volltreffer“ (Albert-Einstein-Mittelschule, Augsburg), „mittelpunkt“ (Gesamtschule Hardt, Mönchengladbach), „INSIDE“ (Städtisches Gymnasium, Sundern), „Innfloh“ (Ruperti-Gymnasium, Mühldorf am Inn), „Graffiti“ (Realschule, Rain), „GAG“ (Gymnasium Augustinianum, Greven), „Wooling“ (Oberland-Gymnasium, Seifhennersdorf).

Die Preisträger werden am 29. Mai bei einem Festakt im Bundesrat Berlin ausgezeichnet. Weitere Informationen zum Wettbewerb und alle Gewinner finden Sie unter www.schuelerzeitung.de.

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Februar 22nd, 2020 by mirkoluis

BERLIN. Der BDZV schreibt 2020 zum vierten Mal den Nova Innovation Award der deutschen Zeitungen aus: Der Preis wird je einmal in den Kategorien Produktinnovation, Vermarktungsinnovation und Neue Geschäftsfelder vergeben. Eingereicht werden können innovative Produkte, Projekte, Konzepte, die deutsche Zeitungen seit 2019 entwickelt haben. Die Ausschreibungsunterlagen sind unter www.nova-award.de abrufbar. Unterstützt wird der BDZV bei diesem Projekt von der Unternehmensberatung SCHICKLER, Hamburg.

Die Auszeichnung geht an die jeweils besten Produkt-Neueinführungen gedruckt und digital, außergewöhnliche Geschäftsmodelle, kreative Strategien und Vermarktungsideen. Dabei stehen innovative Leistungen für Leser/Nutzer und Werbekunden ebenso im Fokus wie beispielsweise die Erschließung neuer Märkte außerhalb des Kerngeschäfts der Zeitungen.

Über die Preisvergabe entscheidet eine unabhängige Jury: Meinolf Ellers (CDO, dpa), Hamburg; Dr. Wolfram Kiwit(Chefredakteur, Ruhr-Nachrichten), Dortmund; Rolf-Dieter Lafrenz (geschäftsführender Gesellschafter, SCHICKLER Unternehmensberatung), Hamburg; Freya Oehle (Start-up-Gründerin) Hamburg, Larissa Pohl (CEO Europe, Wunderman), Hamburg; Jörg Rheinboldt (Geschäftsführer APX, Axel Springer Porsche), Berlin; Martin Wunnike(Vorsitzender der Geschäftsführung, Mittelbayerische Zeitung), Regensburg.

Der Nova Innovation Award wird beim BDZV – Zeitungskongress am 14./15. September in Berlin verliehen. Der Einreichungsschluss für den Wettbewerb ist der 15. Mai 2020.

Und das sagt 

… die „Fuldaer Zeitung“: Der Award stellt „eine Art ‚Medien-Oscar‘ für Innovationen in der Branche dar“.

… Wolfram Kiwit, Chefredakteur „Ruhr-Nachrichten“: „Der Nova Innovation Award entwickelt sich zu der Branchen-Plattform für die besten Zukunftsprojekte.“

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Februar 22nd, 2020 by mirkoluis

BERLIN (mdo). Mit seinem Verbandspreis „Durchblick“ würdigt der BVDA herausragende Beispiele publizistischen Engagements der Wochenblätter. Mit dem Durchblick-Preis werden Autoren und Verlage ausgezeichnet, die sich um die redaktionelle Qualität, publizistische Bedeutung und die Innovationskraft der Anzeigenblätter verdient machen und damit zum positiven Image der Gattung beitragen.

Für den Durchblick-Preis 2020 gingen insgesamt 89 Bewerbungen in der BVDA-Geschäftsstelle ein. Aus den Bewerbungen bestimmte im Februar eine hochkarätig besetzte Jury pro Kategorie drei Verlage. Der Verbandspreis wird in den Kategorien „Beste journalistische Leistung“, „Leser- und Verbrauchernähe“, „Innovation – die beste Idee des Jahres“ und „Beste digitale Aktivität“ vergeben. 

Nominierte in der Kategorie „Beste journalistische Leistung

  • KurierVerlag Lennestadt GmbH, Lennestadt: „Gemeinsam wieder zurück ins Leben“ von Anna Sartorius
  • Rundschau Verlagsgesellschaft mbH, Wuppertal: „Ein Leben mit zwei Sack Kartoffeln an den Beinen“ von Hannah Florian
  • Super Sonntag Verlag GmbH, Aachen: „Den Kopf in den Sand stecken, ist für einen Optimisten keine Option“ von Nalini Dias

    Nominierte in der Kategorie „Beste digitale Aktivität“
  • Berliner Wochenblatt Verlag GmbH, Berlin mit der Instagram-Kampagne „#kiezentdecker“
  • VRM GmbH & Co. KG, Mainz mit dem Podcast zu den Sonderausgaben „hiwwe wie driwwe“
  • Wochenspiegel-Verlags-GmbH & Co. KG, Halle (Saale) mit dem Podcast „Gesundheitskompass – Gesundheit zum Hören“

Nominierte in der Kategorie „Innovation – die beste Idee des Jahres

  • Saarländische Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH, Saarbrücken mit den Kampagnen „Nachhaltigkeit“
  • Schwarzwälder Bote Medienvermarktung Südwest GmbH, Oberndorf mit dem Beitrag „#ERFOLG“ 
  • SonntagsReport GmbH & Co. KG, Leer mit dem Beitrag „Gründerpreis Nordwest“

    Nominierte in der Kategorie „Innovation – die beste Idee des Jahres
  • MGV Mediengestaltungs- und Vermarktungs GmbH & Co. KG, Fulda mit der Serie „REGIOFarm“
  • VRM GmbH & Co. KG, Mainz mit der Beilage „Volker vs. Hagen – Ein sagenhaftes Duell“
  • Wochenanzeiger Medien GmbH, München für die beiden Schwerpunktausgaben Nachhaltigkeit „Legen Sie bitte die Säge weg“ und „Mitdenken, mitmachen“

Die Jury tagte am 19. Februar 2020 im Berliner Haus der Presse. Mitglieder der Jury waren:

  • Johannes Beetz (Wochenanzeiger Medien GmbH)    
  • Helmut Herold (freier Journalist)
  • Stefan Hertel (Handelsverband Deutschland – HDE e.V.)
  • Juliane Ibold (DER MITTELSTANDSVERBUND – ZGV e.V.)
  • Anne-Sophie Lösche (WochenKurier Lokalverlag GmbH)
  • Carola Schaaf-Derichs (Landesfreiwilligenagentur Berlin e.V.)
  • Corinna Seide (WWF Deutschland)
  • Jens Nack (FUNKE Sales GmbH)
  • Hendrik Stein (Berliner Wochenblatt Verlag GmbH)

Die Durchblick-Preise werden am 2. April 2020 zum feierlichen Auftakt der BVDA-Frühjahrstagung verliehen. Erst im Rahmen der Preisverleihung werden die Preisträger bekannt gegeben. Die Festrede wird in diesem Jahr der Ministerpräsident des Freistaates Bayern und CSU-Parteivorsitzende, Dr. Markus Söder, halten. Der jährlich verliehene Durchblick-Preis würdigt herausragende Beispiele publizistischen Engagements der Wochenblätter.

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