Category: Medien

März 29th, 2020 by mirkoluis

Symbolfoto: pixabay

CAMBRIDGE/WIEN (pte). Journalisten dürfen bei ihrer Berichterstattung Unsicherheit über Fakten und Zahlen zugeben. Es schadet der Glaubwürdigkeit von Medien, wenn unklare Sachverhalte als eindeutig dargestellt werden. Das ergibt eine Studie der University of Cambridge http://cam.ac.uk .

Den Forschern zufolge ist es besonders in Zeiten des Coronavirus wichtig, bei der Berichterstattung ehrlich zu sein.

Ungenauigkeit nicht übertünchen

„Guter Journalismus belegt seine Glaubwürdigkeit durch Offenlegung seiner Quellen. Wenn es dabei Ungenauigkeiten gibt, manche Dinge nicht oder noch nicht bekannt sind, gehört das beschrieben, nicht übertüncht. Damit unterscheidet sich seriöse Berichterstattung vom Boulevard“, erläutert Kommunikationsberater Helmut Spudich https://everythingmedia.eu auf Nachfrage von pressetext.

Die Forscher haben fünf Experimente mit insgesamt 5.780 Teilnehmern durchgeführt. Dabei wurde auf unterschiedliche Weise untersucht, welche Auswirkungen Unsicherheit bei Fakten in medialen Schlagzeilen auf Leser haben. Vor allem achteten die Wissenschaftler darauf, welchen Effekt Wörter wie „estimated“ („schätzungsweise“) haben.

Mehr Vertrauen bei Schätzungen

Es zeigte sich, dass Leser das meiste Vertrauen zeigen, wenn Journalisten vor allem bei Statistiken zugeben, dass es sich um Schätzungen und nicht um exakte Zahlen handelt. Wenn die Studienteilnehmer gewisse Unsicherheiten in der Berichterstattung erkannten, hatte das keinen negativen Effekt auf ihr Vertrauen ihnen gegenüber.

„Wir hoffen, dass diese Ergebnisse Kommunikatoren von Fakten und Wissenschaft zuversichtlich stimmen. Sie dürfen offener und transparenter sein, was die Grenzen des menschlichen Wissens anbelangt“, sagt David Spiegelhalter, Koautor der Studie. Da die meisten Zahlen und Fakten Unsicherheiten enthalten, sei es wichtig, das auch anzuerkennen.

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März 29th, 2020 by mirkoluis

Grafik: ZMG

BERLIN (mdo). In der Krise suchen Menschen nach Orientierung und verlässlichen Informationen. Vertrauenswürdige Nachrichtenmedien wie die Zeitungen sind in der aktuellen Corona-Krisensituation daher wichtiger denn je – und ihre digitalen Inhalte werden stärker nachgefragt denn je.

Das zeigen die aktuellen Nutzungszahlen. Demnach sind die digitalen Reichweiten der Zeitungen sprunghaft um bis zu 65 Prozent angestiegen, seit das Coronavirus das Leben und die Nachrichtenlage beherrscht.

In der vergangenen Woche (16.-22.03.) haben mehr als zwei Drittel (67,1 Prozent) der deutschsprachigen Bevölkerung ab 16 Jahren auf die Informationsangebote der Zeitungen im Web zugegriffen. Allein mit ihrem digitalen Angebot haben die Zeitungen damit 46,2 Millionen Menschen erreicht. Ende Januar lag die wöchentliche Reichweite noch bei 50,1 Prozent, das bedeutet ein Plus von 34 Prozent. Die überregionalen Zeitungen konnten ihre digitale Reichweite seit Ende Januar sogar um 64,8 Prozent steigern und erreichten vergangene Woche 40,2 Prozent der Deutschen beziehungsweise 27,7 Millionen Unique User. Auch bei den Kaufzeitungen hat die Nutzung um gut 33 Prozent zugelegt. Sie erreichen ein Drittel der Bevölkerung. Das zeigt eine aktuelle ZMG-Auswertung der AGOF daily digital facts.

Regionale Informationen sind essenziell

Gerade regionale Nachrichten und Informationen zur Situation am Wohnort sind für die Menschen im Moment essenziell. Das dokumentieren auch die erheblich gestiegenen Zugriffen auf die Webseiten der regionalen Abonnementzeitungen. Sie sind das am stärksten nachgefragte digitale Zeitungsangebot und haben in der vergangenen Woche 57,3 Prozent der Bevölkerung erreicht. Das entspricht 39,4 Millionen Nutzern und einem Zuwachs von 52,8 Prozent seit Januar.

Obwohl auch die Zeitungen zur Zeit nur unter sehr erschwerten und ungewohnten Bedingungen produzieren können – fast alle Redaktionen arbeiten inzwischen aus dem Homeoffice –, zeigen diese hohen Nutzungszahlen, wie wichtig die seriöse journalistische Arbeit ist. Viele Zeitungshäuser haben ihre Informationsangebote rund um das Thema Corona mit sorgfältigen Recherchen, Hintergrundberichten, News-Blogs, Live-Tickern, Podcasts und anderen zusätzlichen Angeboten trotz des redaktionellen Ausnahmezustands sogar noch ausgeweitet.

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März 29th, 2020 by mirkoluis

Symbolfoto: pixabay

BERLIN (mdo). Die Rufe nach schneller Förderung für die Zustellung von Zeitungen werden angesichts der durch das Corona-Virus ausgelösten Krise lauter. Das zeigt eine Umfrage unter Verlagen und dem BDZV, die die Deutsche Presse-Agentur (dpa) gestern veröffentlicht hat.

Danach dringen die Medienhäuser auf einen zügigen Start der schon länger geplanten staatlichen Förderung für die Zeitungszustellung. So teilte die Madsack Mediengruppe (Hannover), zu der 15 Regionaltitel wie die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ und die „Märkische Allgemeine“ (Potsdam) gehören, auf dpa-Anfrage mit: „Wenn weite Teile der Bevölkerung nicht von verlässlichen Informationen aus dem direkten Lebensumfeld und darüber hinaus abgeschnitten werden sollen, braucht es genau jetzt eine deutliche staatliche Förderung der Zeitungszustellung. Die aktuelle Krise zeigt dies stärker denn je.“

Bislang ist das konkrete Konzept für die staatliche Förderung noch unbekannt. Vom federführend zuständigen Bundesarbeitsministerium hieß es auf Anfrage, dass es derzeit keinen neuen Stand gebe. Der Bundestag hatte Ende November mit den Stimmen der Koalition aus Union und SPD beschlossen, die Zustellung von Tageszeitungen und Anzeigenblättern im Jahr 2020 mit 40 Millionen Euro zu fördern.

Hintergrund ist die seit vielen Jahren sinkende Auflage von gedruckten Zeitungen. Verlage wollen sicherstellen, dass die Auslieferung der Zeitungen an Abonnenten bis in die kleinsten Dörfer weiterhin funktioniert. Sie beklagen auch gestiegene Kosten. Allerdings ist das Geld des Bundes gesperrt, bis ein konkretes Konzept vorliegt. Das Ganze soll eine Hilfe bei der Transformation hin zu digitalen Unternehmen sein und die lokale Vielfalt der Medien sicherstellen. Es hatte bisher die Idee gegeben, die Förderung zeitlich auf fünf Jahre zu begrenzen.

Auch die Mediengruppe Main-Post (Würzburg) hofft auf einen zügigen Start, wie in einem Beitrag auf der Webseite deutlich wurde. Ähnlich äußerte sich die LR Medienverlag und Druckerei GmbH („Lausitzer Rundschau“). Geschäftsführer Clemens Braun sagte: „Die Zustellung ist und bleibt der größte Kostenfaktor für Tageszeitungen und Anzeigenblätter.“ Gleichzeitig sei die Versorgung mit faktenbasierten und qualitätsgesicherten Informationen derzeit von größter Wichtigkeit. „Daher sollte die Politik eine unverzügliche Förderung der Zeitungszustellung umsetzen.“

Der BDZV erklärte: „Essenziell ist eine zügige Umsetzung der geplanten Infrastrukturförderung. Wir gehen auch davon aus, dass das jetzt so schnell wie möglich geschieht.“

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März 29th, 2020 by mirkoluis

Symbolfoto: pixabay

BERLIN (mdo). Der Deutsche Presserat und seine Trägerorganisationen – BDZV, die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di, der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) – weisen darauf hin, dass journalistische Recherchen gerade in der Corona-Krise dringend erforderlich sind und nicht behindert werden dürfen.

Der Presserat empfiehlt Journalistinnen und Journalisten, sich bei Recherchen vor Ort stets eindeutig als Berufsangehörige zu identifizieren. Der bundeseinheitliche Presseausweis gilt dafür auf jeden Fall als hinreichendes Dokument.

Anlass sind Anfragen von Reporterinnen und Reportern seit der Verschärfung der Ausgangsbeschränkungen durch die Bundesregierung am vergangenen Wochenende. „Wir haben in Deutschland zwar keine generelle Ausgangssperre“, erklärt der designierte Sprecher des Presserats, Johannes Endres. „Aber in einigen Bundesländern kann es notwendig werden, dass Journalistinnen und Journalisten sich ausweisen“.

„Der bundeseinheitliche Presseausweis ist ein offizieller Nachweis journalistischer Tätigkeit, der von den Innenministern der Länder unterstützt wird“, betont Endres. „Wir erwarten von den Sicherheits- und Einsatzkräften, dass sie die Kolleginnen und Kollegen, die vor Ort recherchieren, unterstützen.“ Der bundeseinheitliche Presseausweis wird nur an hauptberuflich tätige Journalistinnen und Journalisten ausgestellt.

„Die enorm gestiegenen Zugriffe auf Nachrichtenportale von Zeitungen und Zeitschriften und die höheren Einschaltquoten des Rundfunks zeigen das große Bedürfnis der Menschen nach verlässlichen Informationen“, so Endres. „Diese Nachfrage müssen Journalistinnen und Journalisten ohne Einschränkungen befriedigen können.“

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März 24th, 2020 by mirkoluis

Foto: BVDA

BERLIN (mdo.) Im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Das geht uns alle an“ berichten kostenlose Wochenblätter seit Beginn der Corona-Pandemie über Hilfsangebote und Initiativen vor Ort. Sie geben all den Menschen ein Gesicht, die den Motor unseres Landes weiter am Laufen halten.

Seit 2013 berichten kostenlose Wochenblätter unter dem Dach der Kampagne „Das geht uns alle an“ gemeinsam über bundesweit bedeutsame Themen. „Die mehr als 200 Verlage nutzen ihre individuelle und sublokale Perspektive und erreichen mehr als 50 Mio. Menschen in ganz Deutschland“, erklärt Dr. Jörg Eggers, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter e.V. (BVDA). „Unsere aktuelle Lebensrealität wegen der Corona-Pandemie – ein Leben in sozialer Distanz, neudeutsch Social Distancing – passt perfekt zu ‚Das geht uns alle an‘“, ergänzt er.

Bundesweit berichten die kostenlosen Wochenzeitungen seit Wochen über Tipps und Inspirationen für den Alltag in den eigenen vier Wänden. „Die kostenlosen Wochenblätter geben all den Menschen ein Gesicht, die das Leben vor Ort am Laufen halten“, betont Eggers. Das seien Alten- und Krankenpfleger, Kassierer/innen oder die Müllabfuhr. Aber auch jeder Einzelne, der durch kleine Gesten der Fürsorge anderen Menschen hilft.

„Die Welle der Solidarität, die wir gerade erleben, ist beeindruckend. Die vielen tausend Hilfsangebote müssen aber auch die richtigen Leute erreichen“, so der BVDA-Chef. Das Gleiche gelte für die vielen Kampagnen, die derzeit zu sozialer Distanz und Solidarität in der Krise aufrufen.

„Wenn die kostenlosen Wochenblätter eines können, dann ist es die Berichterstattung über bürgerschaftliches Engagement und das Leben vor Ort“, erklärt Eggers. Die Mediengattung stehe eng zusammen, um trotz großer Schwierigkeiten die flächendeckende Zustellung auch weiter aufrecht zu erhalten. „Politik und Wirtschaft sollten unser Potenzial für die Kommunikation ihrer Belange nicht ungenutzt lassen“, betont der BVDA-Hauptgeschäftsführer.

Wie überzeugend die über 884 Titel ihre Kernkompetenz in der Corona-Krise nutzen, zeigen die vielen Beispiele aus der Berichterstattung der Wochenblattverlage auf der BVDA-Webseite.

DasGehtUnsAlleAn #AlleFürAlle #WirBleibenZuHause

Über den Verband:
Der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter vertritt als Spitzenorganisation seit seiner Gründung am 3. Juli 1987 die Interessen der Verlage der kostenlosen Wochenzeitungen in Deutschland. Dem BVDA gehören 207 Verlage mit insgesamt 884 Titeln und einer Wochenauflage von 63,6 Millionen Exemplaren an. Damit repräsentiert der BVDA rund 75 Prozent der Gesamtauflage der deutschen Anzeigenblätter. Anzeigenblätter werden bundesweit von mehr als 50 Millionen Menschen über 14 Jahren gelesen.

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März 24th, 2020 by mirkoluis

BERLIN (mdo). Wie das Medien-Fachportal „Newsroom.de“ berichtet, gab es im vergangenen Jahr 137 mehr Leserbeschwerden als noch ein Jahr zuvor. Insgesamt haben sich den Angaben zufolge 2175 Leserinnen und Leser beim Deutschen Presserat – dem Gremium für freiwillige Selbstkontrolle der Presse – beschwert.

Die härteste Sanktion, die es gibt, ist eine Rüge. Deren Zahl stieg 2019 auf 34. Ein Jahr zuvor waren es 28 Rügen und 2017 noch 21. Der Grund für die meisten Rügen (14) war laut Presserat eine mangelnde Trennung von redaktionellen und werblichen Inhalten. Beispiele für das Problem: Der Jahresbericht verweist auf Zeitungen, die auf Titelseiten redaktionell gestaltete Anzeigen für eine neue TV-Serie veröffentlicht hätten. „Die Werbung war nicht eindeutig erkennbar, da sie sehr stark an das redaktionelle Layout angelehnt war.“ Oder: In einer Zeitschrift sprachen Menschen über ihr persönliches Glück, nachdem sie bei einer bestimmten Lotterie Millionen gewonnen hatten. Das überschritt nach Ansicht des Presserates die Grenze zur Schleichwerbung.

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März 24th, 2020 by mirkoluis

BERLIN (mdo). Als „unzureichend“ bezeichnet der Deutsche Journalisten-Verband die nach Medienberichten von der Bundesregierung beschlossenen Hilfen für freie Journalistinnen und Journalisten. Unterstützungsleistungen in Höhe von 9.000 bis 15.000 Euro für die Dauer von drei Monaten, wie sie geplant sein sollen, würden nach Einschätzung des DJV für viele Freelancer im Journalismus zu kurz greifen, berichtet das Medien-Fachportal „Newsroom.de“.

Als „für fast alle untauglich“ habe demnach der DJV das Instrument vergünstigter Kredite kritisiert, das ebenfalls im Raum steht. „Viele Freie können in der Corona-Krise nicht absehen, ob bzw. wann sie in der Lage sind, Kreditraten abzuzahlen“,mit diesen Worten wird DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall zitiert. Er fordert deshalb die Bundesregierung auf, die beabsichtigten Hilfen für Freie deutlich nachzubessern und den Schwerpunkt auf echte Zuschüsse mzu legen.

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März 18th, 2020 by mirkoluis

„Wir brauchen lokale Medien mehr denn je“, sagt Dr. Jörg Eggers, Hauptgeschäftsführer des BVDA. Foto: © BVDA / Bernd Brundert

BERLIN (mdo). Der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter appelliert an Bundes- und Landesregierungen, dass die zum Schutz vor einer Ausbreitung des Coronavirus notwendigen Maßnahmen nicht zu einer Einschränkung der Berichterstattung durch die lokalen Medien führen dürfen.

„Deswegen brauchen wir lokale Medien, die die Menschen vor Ort wirklich erreichen, in der Corona-Krise mehr denn je“, betont Eggers. Er appelliert an Bundes- und Landesregierungen, dass die zum Schutz vor einer Ausbreitung des Coronavirus notwendigen Maßnahmen nicht zu einer Einschränkung der Berichterstattung durch die lokalen Medien führen dürfen. „Kostenlose Wochenzeitungen gehören zur kritischen Infrastruktur und sind deswegen besonders schützenswert“, so Eggers.

Mit ihren verlässlichen Informationen seien die gedruckten und digitalen Angebote der Wochenzeitungen ein wichtiger Stützpfeiler gegen Falschinformationen und Panikmache. Auch die zuständigen Behörden seien auf die Berichterstattung angewiesen, um die notwendigen Informationen flächendeckend zu transportieren. „Viele Verlage bieten den Behörden seit Wochen kostenfrei Anzeigenraum. Die Anzeigenblätter sind längst zum unentbehrlichen Sprachrohr in der Krise geworden“, betont der Verbandschef.

BVDA fordert staatliche Unterstützung

Gleichzeitig bringt die allgemeine Sorge um den Ausbruch des Coronavirus die gesamte Branche zunehmend in Bedrängnis: „Kostenlose Wochenzeitungen sind ausschließlich werbefinanziert und der Werbemarkt bricht im Moment förmlich in sich zusammen“, so Eggers. Stornierungen im Minutentakt, Ausfall von Werbeaufträgen, offene Rechnungen – das ist der Alltag in den Verlagen. Der BVDA fordert deshalb dringend schnelle und unbürokratische Unterstützung.

Über den Verband:
Der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter vertritt als Spitzenorganisation seit seiner Gründung am 3. Juli 1987 die Interessen der Verlage der kostenlosen Wochenzeitungen in Deutschland.

Dem BVDA gehören 207 Verlage mit insgesamt 884 Titeln und einer Wochenauflage von 63,6 Millionen Exemplaren an. Damit repräsentiert der BVDA rund 75 Prozent der Gesamtauflage der deutschen Anzeigenblätter. Anzeigenblätter werden bundesweit von mehr als 50 Millionen Menschen über 14 Jahren gelesen.

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