Category: Medien

März 16th, 2019 by mirkoluis

Wissenstransfer und Informationsaustausch stehen auf der BVDA-Tagung einmal mehr im Mittelpunkt. Foto: BVDA

BERLIN (mdo). Am 4. und 5. April 2019 trifft sich die Anzeigenblattbranche auf der BVDA Frühjahrstagung in Berlin. Verleger, Verlagsgeschäftsführer, Fach- und Führungskräfte nutzen die Netzwerkplattform zum Wissenstransfer und Informationsaustausch mit Multiplikatoren aus Medien, Politik und Wirtschaft.

Der erste Abend des Branchentreffens stellt die Verleihung des Medienpreises „Durchblick“ ins Zentrum. Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hält die Festrede. Mitte Februar hatte eine Experten-Jury die besten Einreichungen für den „Durchblick-Preis“ nominiert. Aus 121 Bewerbungen bestimmte sie pro Kategorie drei Verlage. Der Verbandspreis wird in den Kategorien „Beste journalistische Leistung“, „Leser- und Verbrauchernähe“, „Innovation – die beste Idee des Jahres“ und „Beste digitale Aktivität“ vergeben.

Das Anzeigenblattforum am Freitag steht unter dem zentralen Thema „Zukunftsperspektiven Anzeigenblatt“. Die erwarteten 250 Teilnehmer dürfen sich auf hochkarätige Referenten und Experten freuen: Der langjährige CEO der Bertelsmann Music Group, Thomas M. Stein, wird in seinem Eröffnungsvortrag erläutern, wie es der Musikwirtschaft gelungen ist, die Herausforderungen der Digitalisierung zu bewältigen. Seiner Analyse folgen entsprechende Ableitungen, die sich auf den Wandel in anderen Branchen, wie zum Beispiel Wochenblätter, in Teilen übertragen lassen.

Dr. Johannes Schneller, Leitung Markt-Media-Studien AWA, ACTA, Institut für Demoskopie Allensbach stellt erste Ergebnisse der neuen Leserakzeptanz-Studie vor. Das jüngste Mitglied der BVDA-Studienfamilie beleuchtet die Akzeptanz von Prospektbeilagen im Anzeigenblatt, wie sie genutzt werden und was sie für die Orientierung in der lokalen Konsumwelt bedeuten. Vor allem die in der Studie abgefragte Beurteilung mit Blick auf Umfang, Vielfalt und Relevanz von Prospekten liefert interessante Erkenntnisse.

Internationale Trends in der digitalen Werbung beleuchtet Nick Tjaardstra, Leiter Europe / Africa & Global Advisory bei der WAN-IFRA. Dabei geht der internationale Medienexperte unter anderem der Frage nach, wie die Anzeigenblätter zu bisher anonymen Nutzern eine loyale Kundenbeziehung aufbauen können und welche Chancen es gibt, diese auch zu monetarisieren.

Tobias Köhler, Leiter Strategie und Innovation, Südwestdeutsche Medienholding (SWMH), setzt darauf, in Medienhäusern eine Innovationskultur zu etablieren, die Fach- und Führungskräfte besser auf die Herausforderungen des digitalen Wandels einstellt. Seine 2015 gegründete Abteilung hat dafür bei der SWMH das Fundament gelegt.

Außerdem werden bereits am Donnerstag im Rahmen einer Podiumsdiskussion erste Ergebnisse der „Zukunftsarena Anzeigenblatt“ vorgestellt. Der BVDA hat dieses Dialog-, Workshop- und Analyseformat initiiert, um seine Verbandsmitglieder bei der strategischen Weiterentwicklung ihrer Geschäftsmodelle zu unterstützen. Operative Partner und Begleiter sind die Unternehmensberatung XI Consulting und das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO. Fach- und Führungskräfte aus den teilnehmenden Verlagen stellen erste Resultate und Handlungsempfehlungen vor und garantieren so eine praxisnahen Bezug der Beratungsergebnisse.

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März 12th, 2019 by mirkoluis

FRANKFURT AM MAIN (mdo). Die regionale Tageszeitung ist die mit Abstand meistgenutzte Informationsquelle im Lokalen: 68 Prozent der Bevölkerung lesen sie, um sich über das Geschehen am Wohnort auf dem Laufenden zu halten. Dies sowie weitere Fakten zur Nutzung und Werbeleistung der Zeitungen dokumentiert die ZMG-Studie „Zeitungsqualitäten 2019“.

Laut Studie fühlen sich 77 Prozent der Bundesbürger mit ihrem Wohnort stark verbunden; entsprechend hoch ist das Informationsinteresse an lokalen Themen: Gut zwei Drittel der Bürger halten sich regelmäßig über das Geschehen vor Ort auf dem Laufenden. 71 Prozent geben an, sich sehr für Ereignisse im Wohnort, für Freizeitmöglichkeiten (67 Prozent) und das, was in der Gegend passiert (67 Prozent), zu interessieren. Auch kulturelle Angebote (62 Prozent) und Informationen der lokalen Geschäfte (59 Prozent) sind stark gefragt.

Die Bürger wissen, wo sie diese Informationen zuverlässig finden: in der Tageszeitung. 68 Prozent nutzen die Regionalzeitung (gedruckt und digital) als Informationsquelle zum Geschehen am Wohnort und in der näheren Umgebung. Damit ist die Tageszeitung der mit Abstand wichtigste Informationslieferant. Radio (44 Prozent), Internet (Onlineangebote ohne Zeitungen: 41 Prozent), regionales Fernsehen (36 Prozent) und kostenlose Anzeigenblätter (35 Prozent) werden zwar auch genutzt, rangieren jedoch deutlich hinter der Tageszeitung.

Fazit: Die Tageszeitung ist unverzichtbar für lokale und regionale Themen. Vor allem ihre Glaubwürdigkeit (96 Prozent), Aktualität (97 Prozent), Kompetenz (93 Prozent) und Objektivität (92 Prozent) werden hoch geschätzt.

ZAHLEN, DATEN, FAKTEN
Die jetzt von der ZMG veröffentlichte Studie „Zeitungsqualitäten 2019“ bündelt aktuelle Fakten zur Zeitung, zu ihrer Werbeleistung in Print und Online und zum Nutzungsverhalten der Leser. Danach lesen oder nutzen beispielsweise kumuliert acht von zehn Deutschen Zeitungsinhalte – sei es die tägliche gedruckte Ausgabe oder mindestens einmal wöchentlich das digitale Angebot. Das sind 56,9 Millionen regelmäßige Leserinnen und Leser, quer durch alle Altersschichten. Nicht nur diese hohe Reichweite, auch ihre intensive und konzentrierte Nutzung sowie die besondere Glaubwürdigkeit verstärken die Werbewirkung der Zeitung und zeichnen sie gegenüber anderen Werbemedien aus.

Bei den Lesern kommt Zeitungswerbung gut an: 80 Prozent beurteilen Anzeigen in der Zeitung als glaubwürdig und zuverlässig, für 74 Prozent sind Anzeigen bei der Angebotsauswahl hilfreich und 82 Prozent halten Geschäfte für seriös, die in der Zeitung werben. Deshalb möchten 70 Prozent auch nicht auf Anzeigen oder Beilagen in der Zeitung verzichten.

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März 3rd, 2019 by mirkoluis

BERLIN (mdo) Am 13. März werden Friederike und Dr. Clemens Ladenburger in Berlin mit dem Bürgerpreis der deutschen Zeitungen geehrt. Die Laudatio hält Elke Büdenbender. BDZV-Präsident Dr. Mathias Döpfner begrüßt die rund 150 geladenen Gäste aus Medien, Kultur und Politik.

Das Ehepaar Ladenburger hatte im Jahr 2018 als Reaktion auf die Ermordung seiner Tochter durch einen afghanischen Asylbewerber eine Stiftung für Studierende an der Universität Freiburg gegründet. Mit der „Maria-Ladenburger-Stiftung“ wollen die Eltern ein „Zeichen der Mitmenschlichkeit“ setzen. Die Jury der Chefredakteure würdigt diese hochherzige Entscheidung mit dem Bürgerpreis der deutschen Zeitungen. Der BDZV hatte die Würdigung zum neunten Mal ausgeschrieben.er Bürgerpreis wird seit dem Jahr 2010 vom BDZV für herausragendes bürgerschaftliches Engagement ausgeschrieben und ist mit 20.000 Euro dotiert. Ausgezeichnet als „Deutschlands Bürger/Bürgerin des Jahres“ werden Personen, die auch jenseits ihrer eigentlichen Profession Herausragendes für die Gesellschaft leisten. Die deutsche Nationalität ist ausdrücklich nicht Voraussetzung. Vorschläge für die Würdigung können ausschließlich durch die Zeitungen eingereicht werden. Die Jury besteht aus den 259 Chefredakteuren der BDZV-Mitgliedsverlage.

Zuletzt als „Bürger des Jahres“ geehrt wurden die Gründer der Bewegung „Pulse of Europe“, das Ehepaar Sabine und Dr. Daniel Röder. Der Vorschlag kam gemeinsam von „Frankfurter Neue Presse“ und „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Zuvor ging die Würdigung an den Autor und Essayisten Navid Kermani (nominiert von: „Kölner Stadt-Anzeiger“, „Kölnische Rundschau“, „Express“, „Rheinische Post“ und Bonner „General-Anzeiger“), an Elisabeth Ehninger, Gründerin des Vereins Dresden – Place to be (nominiert von den „Dresdener Neuesten Nachrichten“), an den (2016 gestorbenen) Rupert Neudeck (nominiert vom „Kölner-Stadt-Anzeiger“), Gaby Wentland (nominiert vom „Hamburger Abendblatt“), Nora Weisbrod (nominiert von der Mainzer „Allgemeinen Zeitung“ und dem „Wiesbadener Kurier“), das Ehepaar Birgit und Horst Lohmeyer (nominiert von der „Ostsee-Zeitung“) sowie als ersten Preisträger 2010 an Thomas Beckmann (nominiert von der „Rheinischen Post“). Die aktuellen Preisträger Friederike und Dr. Clemens Ladenburger wurden gemeinsam von „Badischer Zeitung“ und „Kölner Stadt-Anzeiger“ nominiert.

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März 3rd, 2019 by mirkoluis

BERLIN (mdo) Das Publikum der Ausstellung „Rückblende 2018“ hat gewählt: Am letzten Tag der Bilderschau aus den besten politischen Karikaturen und Fotos des zurückliegenden Jahres ging je ein Preis der Ausstellungsbesucher an den Karikaturisten Thomas Plaßmann, der unter anderem für die „Neue Rhein/Ruhr Zeitung“ (Essen) zeichnet, und an den Fotografen Jesco Denzel.

Rund 2000 Betrachter allein in Berlin zog die gemeinsam von der Landesvertretung Rheinland-Pfalz (für den Part Foto) und dem BDZV (für den Part Karikatur) verantwortete „Rückblende 2018“ an. Die von einer unabhängigen Jury ausgewählten 100 Fotos und 50 Karikaturen gehen nun auf Reisen und sind demnächst in Koblenz (12. bis 22. März), danach in Neustadt an der Weinstraße (3. bis 18. April), Trier (3. bis 17. Mai), Mainz (29. Mai bis 21. Juni), Bonn (3. Juli bis 11. August), Leipzig (22. August bis 15. September) und Brüssel (25. September bis 28. Oktober) zu sehen. Daneben wird der Part Karikatur erstmals auch Ende Juni/Anfang Juli in Dortmund gezeigt. Begonnen hat die Veranstaltungsreihe mit der Verleihung des Karikaturenpreises der deutschen Zeitungen und des Fotopreises der Landesvertretung Rheinland-Pfalz am 28. Januar (BDZV Intern berichtete). Zur Vernissage gibt es auch ein Video, das Sie hier anschauen können.

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Februar 24th, 2019 by mirkoluis

Foto: obs/Medienfachverlag Oberauer GmbH/Picturedesk.com

BERLIN/ZÜRICH/FRANKFURT (ots). Kaum ein Text von Claas Relotius wurde so gelobt wie sein Interview für den „Spiegel“ mit Traute Lafrenz, der letzten Überlebenden der „Weißen Rose“. Doch auch hier musste das Magazin nach eigenen Recherchen eingestehen: Auch in diesem Text sind Passagen offenbar erfunden. Das „Jahrbuch für Journalisten 2019“ zeigt die gefälschten Passagen und Lafrenz‘ Anmerkungen dazu. Klar wird auch, dass es bei dem spannenden Interview der Fälschungen überhaupt nicht bedurft hätte.

Zahlreiche Beiträge beschäftigen sich in diesem Jahrbuch speziell mit dem Berufsbild von Journalistinnen und Journalisten zwischen Haltung und Äquidistanz. BDVZ-Präsident Mathias Döpfner mahnt beispielsweise bei Vorfällen wie in Chemnitz zu mehr Distanz zur Politik. Chefredakteurinnen und Chefredakteure von regionalen Tageszeitungen antworten Döpfner im Jahrbuch.

Das Jahrbuch für Journalisten hat Beiträge gesammelt, die in den vergangenen Monaten zu dem Themen Journalismus, Gesellschaft, Politik und Medien erschienen sind, und die weit über den Tag hinaus Gültigkeit haben. In den zahlreichen Beiträgen geht es nicht nur um das Selbstbildnis der Medien, sondern auch um Strategie, vor allem aber um Journalismus. Autoren sind renommierte Journalisten, Chefredakteure und Verleger.

Fünf exemplarische Beiträge aus dem neuen Journalisten-Jahrbuch:

  1. Einen Brief an deutsche Journalisten schreibt Jay Rosen. Der US-Medienwissenschaftler hat in Deutschland geforscht: Wie tickt die Presse in Deutschland? Anders als in seiner Heimat? Was tun gegen „Fake News“? Rosen zeichnet ein spannendes Bild von außen. Und zeigt die fünf Säulen des Selbstverständnisses deutscher Journalistinnen und Journalisten.
  2. Wie die politische Korrektheit die Arbeit als Reisejournalistin einschränkt, beschreibt Tina Uebel. Die Hamburgerin sagt, PC nage zunehmend an den Fundamenten ihrer Arbeit. Nicht zuletzt an ihren Idealen: „Aufklärung. Gleichberechtigung. Empathie und eine Mitmenschlichkeit, die blind ist für Kategorien wie Ethnie, Gender, Herkunft. War PC nicht einst, vor ihrer Hysterisierung, für ebendiese Ideale angetreten? Mittlerweile aber sind die Kollateralschäden mannigfaltig, uns Schreibende treffen sie hart, denn Sprache ist das Medium unseres Denkens und unserer Kommunikation. Ich habe von schmerzlichen Verlusten zu berichten.“
  3. „Wir sind auf dem Weg zur Empörungsdemokratie“, fürchtet Bernhard Pörksen. Der Medienwissenschaftler spricht über das Debakel unserer digitalen Gesellschaft. Einerseits freut man sich über die blitzschnelle Verfügbarkeit von Informationen und Ideen aus dem Internet, andererseits verteufelt man dessen Dauerkonfrontation. Und er analysiert die „fünfte Gewalt der vernetzten Vielen“.
  4. „Lästige Schmierfinken, schmuddelige Alkoholiker, eitle Fatzken“. Das Fernsehen verbreitet eifrig das Bild vom charakterlosen Journalisten. Ohne Not denunzieren „Tatort“ und Co. einen Berufsstand, der für die Demokratie essenziell ist, analysiert Karl-Markus Gauß.
  5. Harald Martenstein ist ein Star-Kolumnist. Aber irgendwann entdeckte er die Politik. Inzwischen wollen ihn viele sehr gerne loswerden. „Warum eigentlich?“, fragt „SZ“-Journalist Hilmar Klute. Und der zeigt wie Martenstein vom Götterliebling zum „alten weißen Mann“ wurde.

Das Jahrbuch richtet sich an Journalisten, Chefredakteure, Medienmanager und Politiker.

Bestellung: „Jahrbuch für Journalisten 2019“, Verlag Oberauer, Salzburg, 2019, 176 Seiten, Euro 19,50, ISBN 978-3-901227-57-8, zu beziehen direkt über den Verlag und im Internet (shop.oberauer.com).

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Februar 24th, 2019 by mirkoluis

BERLIN (mdo). Eine hochkarätig besetzte Jury hat jetzt im Haus der Presse die besten Bewerbungen für den „Durchblick-Preis“ des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) nominiert. Aus 121 eingereichten Beiträgen und Projekten wählte die Jury jeweils drei Verlage für die folgenden Preiskategorien aus: „Beste journalistische Leistung“, „Leser- und Verbrauchernähe“, „Innovation – die beste Idee des Jahres“ und „Beste digitale Aktivität“.

Die Durchblick-Preise werden am 4. April 2019 zum Auftakt der BVDA Frühjahrstagung verliehen. Diese ist das größte Treffen der deutschen Anzeigenblattbranche in der ersten Jahreshälfte. Die Festrede wird in diesem Jahr die Vorsitzende der CDU Deutschlands, Ministerpräsidentin a.D. Annegret Kramp-Karrenbauer, halten.

„Ausgezeichnete Innovationen und publizistische Leistungen unterstreichen Jahr für Jahr die Bedeutung der Anzeigenblätter. Alle Bewerbungen belegen die journalistische Relevanz der lokalen Mediengattung; die gestern Nominierten verleihen ihr stellvertretend für alle Akteure ein Gesicht“, sagte BVDA-Geschäftsführer Dr. Jörg Eggers.

In der Kategorie Beste journalistische Leistung wurden nominiert:

Niederrhein Nachrichten Verlag GmbH mit dem Beitrag „Der falsche Mann“. Der Redakteur Heiner Frost beleuchtet den „Fall Amed A.“. Dieser ist mittlerweile zu einem Politikum geworden, weil verhängnisvolle Fehler für seinen Tod ursächlich sind.

Berliner Wochenblatt Verlag GmbH mit dem Beitrag „Leben ohne Lesen und Schreiben“. Der Autor Thomas Frey schildert die Geschichte eines Analphabeten, der sein Leben trotzdem meistert.

Allgemeiner Anzeiger GmbH mit dem Beitrag „Besser gehen als bleiben“. Jana Scheiding beleuchtet darin das Thema Alkoholismus und beschreibt, mit welchen Problemen sich Angehörige konfrontiert sehen.

Die Jury nominierte in der Kategorie Beste digitale Aktivität:

Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG mit dem Online-Portal „cityStories by ulmer wochenblatt“. Das Portal „cityStories by ulmer wochenblatt“ löste den bisherigen Online-Auftritt ab und sorgte so für frischen Wind im digitalen Erscheinungsbild des Wochenblatts.

Rheinische Anzeigenblatt GmbH & Co. KG mit ihrem LeserReporter-Portal „meine.rheinische-anzeigenblaetter.de“. Dort können Leser, Vereine und Institutionen unabhängig von der Redaktion eigene Inhalte veröffentlichen.

Niederrhein Nachrichten Verlag GmbH mit dem Beitrag „Zusteller als Instagrammer“. Um den Zustellerjob bei jungen Menschen ins Gespräch zu bringen, posten viele Zusteller Fotos aus ihrem Arbeitsalltag.

Die Nominierten in der Kategorie Innovation – die beste Idee des Jahres sind:

WOCHENPOST AWV Anzeigen,- Werbe- und Verlagsgesellschaft mbH für die Sonderbeilage „Teenies aus den 70ern“. Diese erscheint als hippes Seniorenmagazin, das die wirklichen Interessen der Generation 55plus ernst nimmt und die verschiedenen Facetten beleuchtet.

WochenKurier Lokalverlag GmbH & Co. KG mit der Aktion „WochenKurier sucht den ‚Super-Pfleger'“. Die Leser waren aufgerufen, ihren „Super-Pfleger“ vorzuschlagen, der vom WochenKurier in Anwesenheit eines Fachpublikums der Branche für sein besonderes Engagement geehrt wurde.

WVW Westdeutsche Verlags- und Werbegesellschaft mbH mit ihrem Buch „Herzrasen – Fan-Erinnerungen“. Darin teilen Leser ihre WM-Erlebnisse – ergänzt von Interviews mit und Erinnerungen von ehemaligen WM-Spielern.

In der Kategorie Leser- und Verbrauchernähe wurden nominiert:

Wochenblatt-Verlag Schrader GmbH & Co. KG für die Serie „Mein Leben ohne Plastik“. In fünf Erfahrungsberichten lässt eine Redakteurin die Leser an ihrem Plastikfasten teilhaben. Dabei schildert sie sowohl positive Effekte als auch die Probleme, die der Verzicht auf Plastik bereitet.

Wochenkurier Lokalverlag GmbH & Co. KG mit der Serie „Krankes Gesundheitssystem“. Der Redaktion des WochenKurier gelingt es, mit der Redaktionsserie den Nerv von Lesern, Kunden und Geschäftspartnern zu treffen. Dazu recherchierte sie umfassend und ließ alle Beteiligten zu Wort kommen, wie beispielsweise Ärzte, Patienten und Angehörige.

Verlag Wochenanzeiger Medien GmbH für die Schwerpunkt-Ausgabe „Fürchtet euch nicht!“ Die Wochenanzeiger setzen in ihren Schwerpunktausgaben ein Gegengewicht zu Hass und Hetze, indem sie viele Menschen befragt haben, wovor sie Respekt haben.


Die Jury des Durchblick-Preises setzt sich aus externen Experten sowie Fach- und Führungskräften der Anzeigenblattverlage zusammen:

Franz-Reinhard Habbel (Innovationsberatung „Kommunal Hub“)
Stefan Hertel (Handelsverband Deutschland – HDE e.V.)
Juliane Ibold (DER MITTELSTANDSVERBUND – ZGV e.V.)
Oscar Tiefenthal (Evangelische Journalistenschule EJS)
Ulf-Stefan Dahmen (Rheinische Anzeigenblatt GmbH & Co. KG)
Mario Fischer-Knop (Werbepost Anzeigenblatt GmbH & Co. KG)
Helmut Herold (Berliner Wochenblatt Verlag GmbH)
Josephine Macfoy (Berliner Wochenblatt Verlag GmbH)
Weitere Informationen zum Durchblick-Preis finden Sie hier.

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Februar 16th, 2019 by mirkoluis

Foto: pixabay

BERLIN (mdo). Der BDZV und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) begrüßen die Einigung zwischen EU-Parlament, EU-Ministerrat und EU-Kommission im Trilog über die Urheberrechtsrichtlinie. Die Übereinkunft sieht auch die Einführung eines europaweiten Publisher’s Right vor, das den Verlagen erstmals die Chance bietet, mit den großen Tech-Plattformen über die Nutzung ihrer Inhalte zu einem fairen Preis zu verhandeln.

Dieses Recht wird digitale Innovationen fördern und die Vielfalt professioneller digitaler Medienangebote deutlich erhöhen. Es ist eine wichtige Voraussetzung für die Zukunft des freien und unabhängigen Journalismus in der digitalen Ära. „Die Urheberrechtsreform setzt mit dem europaweiten Publisher’s Right einen wichtigen globalen Standard für journalistische Vielfalt und unabhängige Berichterstattung. Dies ist ein guter Tag für die Meinungs- und Pressevielfalt in Europa und der Welt“, heißt es dazu von BDZV und VDZ.

Das Ergebnis des Trilogs muss jetzt noch vom EU-Parlament und vom Ministerrat bestätigt werden.

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Februar 9th, 2019 by mirkoluis

Das Kuratorium des Journalistenpreises der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis (TWP) – hat Stefanie Gollasch, derzeit noch geschäftsführende Redakteurin im RedaktionsNetzwerk Deutschland und ab 1. März Chefredakteurin von „Wolfsburger Allgemeiner Zeitung“, „Peiner Allgemeiner Zeitung“ und „Aller-Zeitung“, in die Preisjury berufen. Sie löst Dr. Markus Günther, zuletzt Autor der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“, ab, der eine Position außerhalb der Zeitungsbranche angetreten hat und deshalb ausgeschieden ist.

Stefanie Gollasch war Redakteurin beim „Eichsfelder Tageblatt“, Redaktionsleiterin der „Calenberger Zeitung“ und stellvertretende Leiterin der „HAZ“-Lokalredaktion. „Sie hat nicht nur Lokaljournalismus in vielen Facetten betrieben, sie kennt auch die Herausforderungen, aus einem zentralen Netzwerk heraus passgenau die richtigen Beiträge für alle Kunden der Madsack Mediengruppe in Hannover zu produzieren“, sagte dazu der Vorsitzende des Kuratoriums, Helmut Heinen, zugleich Herausgeber der „Kölnischen Rundschau“. Als künftige Chefredakteurin dreier Lokalzeitungen in Ostniedersachsen stehe sie vor einer neuen, verantwortungsvollen Aufgabe. „Umso erfreulicher ist es, dass Frau Gollasch ihre Kompetenz auch in den Dienst des Theodor-Wolff-Preises stellen wird.“

Um den TWP bewerben sich in diesem Jahr 438 Journalistinnen und Journalisten. Von ihren 410 Beiträgen wurden 23 ausschließlich auf den Webseiten der Zeitungen veröffentlicht. Knapp die Hälfte aller Einsendungen (185) stammt von Journalisten aus regionalen oder lokalen Verlagen; Beiträge von Autoren überregionaler Tageszeitungen machen ein Viertel aller Einsendungen (92) aus, 73 Artikel kommen von Wochen- und Sonntagszeitungen, weitere 34 Einreichungen stammen aus Magazinbeilagen der Zeitungen, ferner drei direkt von der Deutschen Presse-Agentur und von Autoren des Recherchezentrums Correctiv.

Der mit insgesamt 30.000 Euro dotierte Theodor-Wolff-Preis wird jährlich vom BDZV ausgeschrieben. Die Auszeichnung, die man nur einmal im Leben erringen kann, wird für Artikel aus den Kategorien Reportage und Meinung vergeben – und zwar getrennt nach lokalen/regionalen Tageszeitungen und überregionalen Zeitungen. Ein weiterer Preis wird für das von der Jury gesetzte Thema des Jahres: „Welt im Umbruch – Demokratie in Gefahr?“ verliehen.

Die Jury wird am 2. April in Berlin die jeweils besten Beiträge pro Kategorie auswählen und als preiswürdig nominieren. Die Preisträger werden am Abend der feierlichen Verleihung in Berlin am 26. Juni bekannt gegeben.
Mitglieder der Jury sind neben Stefanie Gollasch: Nikolaus Blome (Stellvertretender Chefredakteur „Bild“ und bild.de), Wolfgang Büscher (Ressortleiter Investigation/ Reportagen, „Welt“/ „Welt am Sonntag“), Christian Lindner (stellvertretender Chefredakteur „Bild am Sonntag“), Lorenz Maroldt (Chefredakteur „Der Tagesspiegel“), Benjamin Piel (Chefredakteur „Mindener Tageblatt“), Annette Ramelsberger (Gerichtsreporterin „Süddeutsche Zeitung“), Anja Reich (Israel-Korrespondentin „Berliner Zeitung“) und Cordula von Wysocki (Chefredakteurin „Kölnische Rundschau“).

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